Ausstellungen 2019


„Max Slevogt – Dauerausstellung mit allen Highlights“

13. April 2019 bis 24. November 2019


Otto Dill, Rom/Blick auf den Tiber, 1926, Öl auf Leinwand © GDKE/Landesmuseum Mainz
Otto Dill, Rom/Blick auf den Tiber, 1926, Öl auf Leinwand © GDKE/Landesmuseum Mainz

Otto Dill – Tier und Landschaft

28. April bis 28. Juli 2019

Anlass der Ausstellung ist ein großes Konvolut von Dauerleihgaben des aus Neustadt an der Weinstraße stammenden Otto Dill (1884-1957).

Dill zählt neben Max Slevogt zu den bekanntesten Künstlern der Pfalz, wo er überwiegend lebte. Sein Werk ist deutlich vom Impressionismus geprägt. Anregungen erhielt er durch zahlreiche Reisen, die ihn bis nach Nordafrika führten. Vor allem Tiere, ob Löwen oder Pferde, werden zu seinem bevorzugten Motiv. Aber auch zahlreiche Landschaften finden sich in seinem Werk.

Die Sonderausstellung zeigt in erster Linie diese Dauerleihgaben aus Privatbesitz.


Lesser Ury Flusslandschaft - Abendstimmung 1889, Pastell auf Pappe | Privatbesitz
Lesser Ury Flusslandschaft - Abendstimmung 1889, Pastell auf Pappe | Privatbesitz

Der Einzelgänger unter den „Deutschen Impressionisten“: Lesser Ury

18. August bis 24. November 2019

Gezeigt wird eine umfangreiche Privatsammlung, die in ihrer ganzen Bandbreite die Innovationen des Autodidakten, etwa in seiner Lichtbehandlung, präsentiert. Nach seinem Studium in Düsseldorf und Brüssel sowie Aufenthalten in Paris, Flandern und München, wählte der junge Lesser Ury (1861−1932) die Kunstmetropole Berlin zu seinem langjährigen Wohnsitz. Diese Stadt wird seine maßgebliche Inspirationsquelle. Lesser Urys Themen sind die Schönheiten der Nacht, das Straßenleben Berlins mit seinen Caféhausszenen aber auch die Landschaft in allen ihren atmosphärischen Erscheinungen. Lesser Ury malt vor allem das Licht, ob als damals neue Gasbeleuchtung der Großstadt, als Reflexionen auf den regennassen Straßen oder als grelles Abendrot der untergehenden Sonne.

Ury blieb zeitlebens ein absoluter Einzelgänger, der sich durch seinen schroffen Charakter immer wieder zahlreiche Feinde machte. Zu diesen gehörte auch Max Liebermann, der seinen ganzen Einfluss auf die Berliner Kulturpolitik dazu nutzte, um Ury vom etablierten Kunstbetrieb zu isolieren und auszuschließen. Erst als Lovis Corinth Nachfolger Liebermanns in der Künstlervereinigung Berliner Sezession wurde, kann Ury regelmäßig und erfolgreich dort ausstellen. Trotz Urys unstrittigem Talent blieb ihm deshalb der große Durchbruch verwehrt.




BSA